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Als Fachkraft für 3D-Druck-Technik (IHK) in die Zukunft investieren

Wie verändern sich durch den 3D-Druck die Prozesse und Geschäftsmodelle von Produktionsbetrieben und welchen Stellenwert hat diese Technologie heutzutage in der Produktion?

Teilnehmende des Lehrgangs erhalten unter anderem einen Überblick über die Technologie des 3D-Drucks und lernen die grundlegenden Funktionsweisen additiver Fertigungsverfahren kennen. Unser Dozent, Jörg Willmann, beantwortet die wichtigsten Fragen zum Lehrgang „Fachkraft für 3D-Druck-Technik (IHK).

Warum ist heutzutage der 3D-Druck so bedeutend?

Der 3D-Druck revolutioniert die Denkweise und somit unsere zukünftigen Anwendungen und Produkte, insbesondere aufgrund der Designfreiheit und der Flexibilität. Die Additive Fertigung, wie der 3D-Druck auch genannt wird, ist der Wegbereiter der Industrie 4.0. Dadurch wird die On-Demand-Fertigung, sprich die Fertigung auf Abruf, weiter vorangetrieben.

Zum Hintergrund: Eine On-Demand-Produktion entsteht in der Regel in Märkten, in denen die Produktion nicht mehr über Beschaffung reguliert werden soll, sondern über den tatsächlichen Bedarf ab Losgröße 1. Von der Grundidee der Industrie 4.0 ist das nicht mehr weit weg. Auch diese Vision lässt sich als eine Art der On-Demand-Fertigung betrachten, bei der ein Produkt individuell durch den Fertigungsprozess geschleust wird. Ermöglichen sollen das eine Automatisierung von Prozessen und ein ungehinderter Datenaustausch bis hin zur digital abgebildeten Lieferkette. Der Vorteil des Ansatzes ist, dass Produkte nur dann entstehen, wenn sie benötigt werden und dann in genau passender Stückzahl. In solchen Szenarien könnte die additive Fertigung glänzen. Unternehmen können so beispielsweise auf Knopfdruck einzelne Ersatzteile oder Kleinserien bei ihrem Dienstleister bestellen und dadurch unter anderem Lagerhaltungskosten reduzieren und die Lieferkette verkürzen. Das bedeutet geringe Vorratshaltung und löst das Problem der programmierten Obsoleszenz, da nicht mehr hergestellte bzw. in Serie produzierte Teile einfach mit entsprechender CAD-Datei nachproduziert werden können.

Welchen Mehrwert können die Produktionsmitarbeiter erwarten, wenn sie „Fachkraft für 3D-Druck-Technik“ sind?

Sie werden flexibler und wertvoller für das Unternehmen, in dem sie arbeiten und können neue Impulse und eigene Ideen in die Produktionsabläufe einbringen. Durch die Weiterbildung zur „Fachkraft für 3D-Druck“ und dem damit verbundenen Wissensaufbau steigen auch die Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen

Welchen Mehrwert kann das Unternehmen dadurch erzielen?

Die ausgebildeten Mitarbeiter gestalten neue Prozesse und sind offen für neue Denkweisen und Technologien. Somit steigt die Innovationskraft und Unternehmen steigern langfristig ihre Margen. Wer sich heute nicht mit 3D-Druck beschäftigt hat mittel- bis langfristig einen massiven Wettbewerbsnachteil.

Melden Sie sich jetzt für den Lehrgang ab 2. November in Offenburg an!

Jörg Willmann ist 38 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder. Er wohnt in der Gemeinde Eisenbach im Hochschwarzwald. Bereits seit 8 Jahren ist er als Visionär, Berater und Coach in der Branche der Additiven Fertigung bzw. dem 3D Druck tätig. Er hilft Unternehmen, die Additive Denkweise zu integrieren, um ressourcenschonender und wirtschaftlicher zu fertigen und gleichzeitig Ihre Innovationskraft zu stärken. Über 20 Jahre war er in leitender Funktion in mittelständischen Unternehmen tätig, in den Bereichen Produktion, Entwicklung und Innovation. Den Schwerpunkt bildet für Ihn der Mensch und die Organisation, bei Entwicklungs- und Veränderungsprojekten in den Unternehmen. Kunden schätzen seine Praxisnähe, Fachwissen, Zukunftsorientierung und Authentizität. In seiner Freizeit ist er sehr gerne in der Natur zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

 

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